Systemische Beratung in Fulda (Weiterbildung)
In dieser Weiterbildung geht es um Annahmen, Haltungen und Methoden in der Systemischen Beratung. Wir bieten Ihnen grundlegendes Handwerkszeug, um Menschen in privaten und beruflichen Systemen ziel- und lösungsorientiert unterstützen zu können.
Die Weiterbildung erstreckt sich über zwei Jahre. Sie beinhaltet neun Module, acht Supervisions- und Vertiefungstage, kollegiale Intervisionsgruppen (Peer-Gruppen), dokumentierte Praxis, Supervisions- und Selbsterfahrungsanteile.
Die Weiterbildung entspricht den Rahmenrichtlinien der Systemsichen Gesellschaft SG.
Die Weiterbildung wird bei der Hessischen Lehrkräfteakademie akkredidiert.
| 200 | WE | Theorie und Methoden |
| 75 | WE | Supervision im Lehrkontext |
| 75 | WE | Selbsterfahrung und Selbstreflexion |
| 100 | LE | Lerneinheiten nachgewiesene Praxis in Form dokumentierter Beratungsarbeit |
| 70 | LE | Intervision, Peergruppenarbeit zwischen den Modulen |
| 30 | LE | Eigenarbeit, Literaturstudium |
| Weiterbildungs- und Lerneinheiten insgesamt |
Das Institut sys.team ist Mitglied in der Systemischen Gesellschaft. Somit entsprechen die Inhalte und der Gesamtumfang von 550 Lehreinheiten den Richtlinien des Dachverbandes SG.
Es ist möglich, im Anschluss an die Weiterbildung eine darauf abgestimmte Aufbauausbildung mit dem Abschluss Systemische Therapeutin/Therapeut und/oder Systemische Supervisorin/Supervisor zu absolvieren.
Teilnehmen können Fachkräfte aus pädagogischen, pflegerischen, medizinischen und psychosozialen Arbeitsfeldern, sowie aus Führungs-, Management- und Personalentwicklungsbereichen. Eine entsprechende Berufsausbildung sowie aktuelle berufliche Praxis sind Voraussetzung, um gemeinsam über die Aufnahme in den Weiterbildungskurs zu entscheiden.
Die Weiterbildung wird als Fortbildung für Lehrkräfte akkreditiert.
Teilnahmegebühr: 6.930,- €
9 Einzelmodule: à 594,00 €
8 Supervisions-Tage:à 198,00
Supervisionstage
Exemplarisch werden überwiegend berufliche Anliegen in Halbgruppen bearbeitet um so den Transfer der Weiterbildungsinhalte in die berufliche Praxis der Teilnehmer/-innen zu reflektieren und zu begleiten. Die Supervisionstage bieten Raum zum Vertiefen des Gelernten und zu exemplarischem Lernen an den Modellen der Lehrtherapeuten/-innen.
Tagungshotel Wiesenhaus
36093 Künzell-Dirlos, Loheland
- Gruppenbildung, Gruppenprozessgestaltung, Kontextklärung, Erwartungsklärung
- Systemische Theorie: Leitgedanken, Grundhaltung, Theorien, Meta-Theorie systemischer Beratung
- Prozessmodell Phase I: Kontakt, Gestaltung Erstkontakt
- Einstieg in systemische Beratung und angewandte Kommunikationstheorie
- Prozessmodell Phase II: Systemische Auftragsklärung
- Hypothesenbildung
- Systemische Gesprächstechnik: Frageformen, Reframing, Positive Konnotation
- Peer-Gruppen-Bildung
- Genogrammarbeit
- Familienrekonstruktion der Teilnehmer/-innen und deren Anwendung
- Prozessmodell Phase III: Darstellen und Bearbeiten
- Zirkularität
- Kybernetik
- Abbildungstechniken mit Symbolen und Figuren
- Skulptur- und Aufstellungsarbeit eigener Systeme und der Klientensysteme
- Prozessmodell Phase III: Lösungsfindung und Prozessbegleitung
- Systemische Diagnostik, Musterbildung
- Systemische Wechselwirkung zwischen Problem und Lösung
- Pacing und Leading
- Prozessmodell Phase IV: Vereinbarungen und Verschreibungen im Beratungs prozess
- Kybernetik II. Ordnung
- Arbeit an der Lösung
- Umgang mit Krisen und Konflikten im Beratungsprozess
- Umgang mit offenen und verdeckten Aufträgen
- Selbstwahrnehmung bei schwierigen Themen und Klientensystemen
- Prozessmodell Phase V: Beenden und Auswerten von Beratungsprozessen
- Üben kompletter Beratungssettings
- Umgang mit Tabus, Grenzen und Werten
- Arbeit mit und in Zwangskontexten
- Rolle und Haltung als Berater/in
- Besonderheiten verschiedener Klientensysteme
- Arbeit mit Kindern/Jugendlichen
- Paaren
- Familien und Gruppen
- Umgang mit „Widerständen“
- Erweiterte Beratungssettings: Teamberatung, Kollegiale Beratung, Mitarbeitergespräch
- Organisationsstruktur aus systemischer Sicht
- Vorbereitung auf Abschluss und Zertifizierung
- Beenden des Gruppenprozesses
- Auswertung der Weiterbildung
- Projektarbeit und Präsentation der Ürpojekte
- Colloquium
- Zertifizierung
- Abschied
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